4 Methoden wie du dein Essen aufbewahren kannst

Lebensmittel aufbewahren

Lebensmittel aufbewahren

Frage 10 Überlebenskünstler auf was sie während einer Krise oder eine Überlebenssituation am meisten achten. Es ist immer die Aufbewahrung von Essen. Aus gutem Grund. Wir können ohne Essen nicht länger als drei Wochen auskommen. Daher müssen wir wissen, wie man es richtig aufbewahrt.

Auch wenn wir diese drei Wochen ohne Essen auskommen könnten, beginnt unser Körper schon wesentlich schneller damit, schwächer zu werden und weniger Energie zu haben, was wir uns nicht leisten können. Es gibt mehrere Wege, Esse gut aufzubewahren. Wir zeigen dir hier die unserer Meinung nach top 4 Methoden.

Vielleicht kannst du ein paar dieser Wege nicht unbedingt in der Natur anwenden. Es geht auch viel mehr darum, die Funktionsweise dieser Techniken zu verstehen und dann im Einzelfall eine Transferleistung auf die entsprechenden Umstände zu erbringen.

Wenn du diese Techniken lernst, wirst du einfach ein Bewusstsein für gute Essenslagerung bekommen und verstehen, worauf es tatsächlich ankommt.

 

Essen zum Überleben aufbewahren

Lass uns genauer einen Blick auf die entsprechenden Techniken und Verfahren werfen, damit du verstehst, wie du – auch in der Vorbereitung – bereits das beste für deine Nahrung tun kannst.

 

1. Gefrorene und getrocknete Nahrung

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Diese Methode eignet sich perfekt, da die eingefrorenen und getrockneten Nahrungsmittel sehr viele Nährstoffe über eine lange Zeit halten können und dazu ein hohe Nährstoffdichte haben. Sie nehmen sehr wenig Platz weg und sind leicht zu verstauen.

Viele Leute verwundert es, dass gefrorenes und getrocknetes Essen weniger Feuchtigkeit enthält, als normales getrocknetes Essen. Dazu haben die meisten gefrorenen getrockneten Nahrungsmittel eine Haltbarkeit von bis zu 5 Jahren und du musst dir keine Gedanken um Frische oder Verfall machen.

Am besten für diese Technik eignet sich Obst und Gemüse. Hier kannst du im Regelfall am meisten Wasser entziehen und wirst die größten Vorteile genießen können.

Der Tipp eignet sich natürlich eher zur Vorbereitung. Aber auch in einem Krisenszenario kannst du Mechanismen nutzen, um deine Nahrung zu trocknen und trocken zu lagern und damit die Lebensdauer automatisch erhöhen.

 

2. Entwässertes Essen

Nahrung aufbewahren

Entwässertes Essen nimmt wie das getrocknete Essen sehr wenig Platz ein. Obwohl hier auch sehr viele Nährstoffe weiter enthalten sind, kommt es nicht an die gefrorene Nahrung heran. Das gute ist, dass die Dehydration sehr einfach ist und zu hause erledigt werden kann, wohingegen das gefriertrocknen komplizierter ist.

Es ist nicht mehr als sich einen Entwässerer zu holen und die Zeit in das Gerät zu investieren. Es gibt dir außerdem die Möglichkeit, unterschiedliche Optionen beim Trocknen zu verwenden, sodass du nicht auf den vorgefertigten Geschmack der großen Unternehmen angewiesen bist.

Essen aufzubewahren und haltbar zu machen ist eine Sache. Man muss aber auch langfristig wissen, wie man Essen auch selber anbaut und zur Not wie man sich Essen in einer Krisensituation beschaffen kann. Diese und noch viele weitere Fähigkeiten lernst du in der Survival Bibel, dem Handbuch für Überlebenskünstler.

 

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3. Eingemachtes Essen

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Wenn es dir nur um den Inhalt geht, ist eingemachtes Essen perfekt. Der einzige Nachteil ist, dass eingemachtes Essen schwer ist und nicht leicht zu verstauen ist. Auf diese Weise begannen die ersten Pioniere auf der ganzen Welt, ihr Essen zu verstauen.

Das ist definitiv eine Methode, bei der du viel Zeit und Mühen sparen kannst, wenn du jemanden kennst, der dir dabei helfen kann. Die Einmachgläser sind so konzipiert, dass sie durch Druck und Hitze den Sauerstoff aus de Glas ziehen. Auf diese Weise kann jegliches Essen sehr lange aufbewahrt werden und es bleiben sämtliche Nährstoffe enthalten, wenn man es richtig lagert. Ein Keller ist dafür ideal.

Solltest du länger an manchen Orten verbleiben oder dir einen festen Unterschlupf aufbauen, solltest du die Kunst des Einmachens auf jeden Fall erlernen. Spätestens wenn du deine ersten eigenen Ernten machst, wirst du es bitter bereuen, wenn frische Lebensmittel nach 2 Wochen schlecht werden. Und das kannst du dir absolut nicht leisten, wenn es darum geht, so effizient wie möglich mit dem Essen umzugehen.

 

4. Geräuchertes Fleisch

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Ein weitere Methode, die unser Vorfahren nutzten, was das Fleisch zu räuchern. Der Grundgedanke ist, sehr leicht erhitzten Rauch durch dünne Fleischscheiben ziehen zu lassen. Dadurch wird die Fleischkonsistenz erhalten. Der Nachteil ist, dass das Zeitfenster zum Räuchern nur sehr klein ist und es von den äußeren Umständen abhängt. Wenn du über eine große Menge Fleisch verfügst und ein Gefriergerät nicht zur Hand ist, ist das vielleicht die beste Alternative.

Geräuchertes Fleisch wird nicht durch Ungeziefer angegriffen, die es im Normalfall zerstört hätten. Die alten Nordvölker konnten ihr Fleisch auf diese Weise über sehr lange Perioden haltbar machen. Das lag wahrscheinlich an dem Rauch gepaart mit den kalten Temperaturen.

Gesalzenes Fleisch ist eine weitere Taktik der alten Schule, die sich heute anwenden lässt. Durch das Salz wird die Feuchtigkeit entzogen, ähnlich wie beim Räuchern. Salz kann in großen Mengen gekauft werden und lange gelagert werden.

Wusstest du, dass du Fleisch auch komplett ohne Gerätschaften trocknen kannst? Es reicht bereits ein ganz normales Auto. Erfahre hier, wie du mit deinem Auto Fleisch trocknen kannst.

 

Das sind verschiedene Methoden, um sein Essen überlebenssicher zu machen. Es gibt für niemanden eine perfekte Lösung Es hängt von deiner Umwelt, deinen Fähigkeiten und deinem Budget ab. Du musst langfristig die für ich beste Alternative herausfinden.

 

 

Welche Methoden kennst du, die hier nicht aufgeführt sind? Wie würdest du deine Lebensmittel aufbewahren oder kennst du vielleicht noch Techniken von deinen Großeltern? Hinterlasse uns ein Kommentar und teile deine Gedanken in diesem Thema!

Vermeide diese 11 Totsünden des Survivals

krisen vorbereitung checkliste

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In der Krisen-Held Community stellen wir uns oft die Frage, ob wir für den „großen Knall“ vorbereitet sind. Damit ist nicht gemeint, dass wir genau kalkulieren können, welches Szenario eintrifft und genau wissen, was wir machen sollen.

Es ist viel mehr gemeint, ob wir wissen, was wir tun können und wie wir es tun können. Die große Frage, die wir uns alle stellen lautet: „Sind wir bereit?“

Es geht nicht darum, ungeheure Vorbereitungen zu treffen, Bunker zu bauen und tonnenweise Vorräte anzulegen. Viel eher sollten wir lernen, wie wir zurechtkommen. Und zwar ohne die moderne Gesellschaft mit allem, was dazu gehört. Wir müssen einfach anfange, zu lernen, uns selber zu versorgen. Darum geht es und genau das sollen die nächsten 11 Tipps dir beibringen.

 

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Prepper Fehler die jeder versuchen sollte zu vermeiden

Jeder hat in Sachen Vorbereitung seine ganz eigene Einstellung und das ist auch gut so. In einer Krise kann es von sehr großem Vorteil sein, wenn man Menschen findet, die andere Fähigkeiten haben und eigene Techniken entwickelt haben.

Dennoch gibt es Fehler, die jeden betreffen und die absolut jeder abschalten sollte, um seine Erfolgswahrscheinlichkeit zu maximieren. Du kannst diese Fehler auch die No-Go´s unter Preppern nennen. Alleine das Vermeiden dieser Fehler wird dir einen entscheidenen Vorteil gegenüber allen anderen geben.

Wir haben dir hier einmal die 11 größten Fehler aufgelistet, die du auf jeden Fall vermeiden solltest.

 

Fehler #1: Konzentration auf eine spezielle Krise

Krisen überleben

Wie bereits gesagt, kann keiner sagen, was uns bevorsteht. Und wenn du perfekt auf jedes Szenario vorbereitet sein willst, müsstest du Stunden um Stunden mit der Vorbereitung verbringen.

Viel wichtiger ist es, die Basics zu beherrschen, die du in jeder Situation anwenden kannst und die dir am Ende dein Überleben sichern.

Es ist auch gar nicht anders möglich. Du kannst nicht jetzt hoffen, dass die Umstände so kommen, wie du dich drauf vorbereitet hast. Viel wichtiger ist es, zu erkennen, wie man alleine weiter kommt und somit unabhängig von den Umständen leben zu können.

 

Fehler #2: Das Ignorieren deines restlichen Lebens

So überlebt man in der Natur

Wir bringen diesen Fehler so weit oben an, weil er für sehr viele bereits ein Problem dargestellt hat. Wenn Menschen sich mit dem Prepping auseinandersetzen, werden Wochen zu Jahren und ehe man sich versieht, verbringt man sein ganzes Leben nur mit der Vorbereitung.

Wir wissen nicht, wann das Worst-Case Szenario eintritt. Deshalb solltest du nicht dein gesamtes Leben darauf ausrichten. Konzentriere dich auf das, was wirklich zählt, wenn du auf dich alleine gestellt bist und lasse dein aktuelles Leben nicht außer Acht.

Versuche vielleicht beides zu verbinden und unternimm mit deiner Familie Survival Trips oder mache das Survival Thema zu einem deiner Hobbys. Wer mit der richtigen Vorbereitung an die Sache herangeht, braucht gar nicht viel Zeit, um sich perfekt vorzubereiten.

 

Fehler #3: Lagern geht vor lernen

Richtige Vorbereitung für eine Krise

Diesen Fehler begehen die Meisten in ihrer Vorbereitung. Es ist genau anders herum: Lernen geht vor Lagern.

Selbst wenn du das beste Lager und den perfekten Unterschlupf hast: es kann passieren, dass dein Unterkunft zerstört wird oder du von Heute auf Morgen dein Heim hinter dir lassen musst. Deine Vorräte sind nur für die ersten Wochen gedacht.

Es geht darum, von dem leben zu können, was wir zur Verfügung haben. Deshalb solltest du an deinen Fähigkeiten arbeiten, aus deiner Umwelt Ressourcen zu schöpfen und nicht die Zeit damit verbringen, das „perfekte Lager“ aufzubauen. Klar ist es wichtig. Es sollte aber niemals den Großteil deiner Zeit beanspruchen.

Es bringt dir auch nichts. Ein Survival Szenario ist nicht dafür vorgesehen, lange an einem Ort zu bleiben. Du musst lernen, richtig zu reisen und solltest daher alles, was du brauchst, immer bei dir haben.

 

Fehler #4: In der Komfortzone bleiben

Survival Wissen

Dieser Fehler ist bei sehr vielen Menschen ein Problem.

Weißt du, wann uns eine Katastrophe am schlimmsten trifft? Wenn wir denken, alles ist gut.

Du musst lernen – sowohl in einer Krise, als auch in der Vorbereitung – deine Komfortzone zu verlassen.

Nur hier findest du die Chancen und die Möglichkeiten, die es braucht, um im Ernstfall dein Überleben zu sichern. Das heißt natürlich nicht, dass du dein Leben nicht genießen sollst.

Versuche einfach hin und wieder aus deiner Komfortzone zu treten und Dinge zu tun, auf die du eigentlich keine Lust hast.

Denn das sind genau die Schritte, die von den meisten Menschen ignoriert werden. Und genau das sind die Menschen, die später in den Städten um die Vorräte kämpfen, während du zurückgezogen ein gutes Leben führst.

 

Fehler #5: Mangelndes Wissen

Ohne Vorräte überleben

Weißt du, worauf es in einer Krise wirklich ankommt?

Geld, Status, Sicherheit, Werkzeuge oder doch physische Stärke?

Keines davon! Ich bin ganz ehrlich: sogar diese Artikel werden dir in der Krise kaum weiterhelfen, da du vermutlich kein Internet haben wirst.

Aber sie helfen dir, das einzig Wahre aufzubauen, was du in einer Krise brauchst:

fundiertes und gutes Survival-Wissen!

Genau aus diesem Grund haben wir die Survival Bibel entwickelt, die dir auf 250 Seiten komprimiertes Praxiswissen rund um das Thema Survival und autarkes Überleben gibt.

Nichts zählt mehr. Keine Währung ist in einer Krise teurer. Deshalb musst du jetzt damit anfangen, dir so viel Wissen in jeglicher Form zu diesem Thema anzueignen, wie es nur geht. Mache dir Notizen, probiere Dinge aus, mache Dinge nach. Das ganze ist wie beim Sport: im Training kannst du nachbesser, ausprobieren und besser werden. Kommt es aber zum entscheidenen Spiel, bleibt dir dafür keine Zeit mehr.

 

Fehler #6: Fokus auf ein genaues Datum

Auf eine Krise vorbereiten

Kannst du dich noch an das Jahr 2012 erinnern, wo uns der Weltuntergang prophezeit wurde? Sogar ein Film erschien zu diesem Thema.

Was ist passiert? Sämtliche Menschen rund um den Globus haben sich ausführlich vorbereitet und es passierte rein gar nichts. So viele Vorbereitungen waren umsonst, weil sie für einen bestimmten Tag gemacht wurden.

Du musst eine generelle Vorbereitung treffen. Stürme, oder andere Naturkatastrophen treten absolut unregelmäßig auf und wir können sie – wenn überhaupt – nur sehr kurzfristig vorhersagen.

Eines der größten Probleme an der Vorbereitung auf einen Tag ist der Fakt, dass die Menschen nach dem Ablauf dieses Datums denken, jetzt wäre keine Gefahr mehr zu erwarten.

Richtiges Prepping ist vielmehr ein ständiges Bewusstsein und ein allgemeines Vorbereiten.

Es ist besser, wenn wir uns der Krise anpassen, als zu hoffen, dass die Krise zu unserer Vorbereitung passt.

Das ganze kannst du dir wie eine Ausbildung vorstellen. Es gibt keinen fixen Termin, keine Deadline. Lerne stetig und entwickle dich weiter, nur das wird dir helfen.

 

Fehler #7: eine schlechte Routenauswahl

Wie überlebe ich im Wald

Wie du durch das Verhalten der Rehe weißt, ist eine effiziente Fortbewegung einer der wesentlichen Fähigkeiten beim Überleben in der Wildnis.

Es geht darum, Energie zu sparen und jegliche Risiken zu minimieren. Da wo das Verhältnis dieser beiden Größen am geringsten ist, liegt für eine Reise die optimale Route.

Wenn du dich effizient Fortbewegen kannst und dabei weißt, was dich erwartet, hast du in der Wildnis auf jeden Fall extrem erhöhte Erfolgschancen.

Dazu brauchst du natürlich noch eine Hand voll ergänzender Fähigkeiten. Du solltest dich mit verschiedenen Ortschaften und ihren Gegebenheiten auskennen und Lebensräume von verschiedenen Tieren kennen. Auch die Observation des zu überwindenden Stück Land ist essentiell.

 

Fehler #8: Sich selber nicht an erste Stelle stellen

Überleben in der Wildnis

Dieser Fehler ist besonders schwer zu beheben, aber es ist wirklich ein Fehler, den du beseitigen musst, wenn du langfristig erfolgreich in der Wildnis sein willst.

Gerade wenn man in einer Gruppe mit seiner Familie oder anderen Menschen, die einem sehr nahe stehen gelandet ist, neigt man dazu, sich selber an das unterste Ende der Liste zu stellen. Das ist ehrenhaft und nach unserem Verständnis der Moral auf jeden Fall richtig.

Krisen bringen aber ihre eigenen Regeln mit sich. Denn auch, wenn das ganze kein „Survival of the fittest“ ist, musst du auf dich achten. Und zwar als eine der obersten Prioritäten.

Denn wenn du nicht funktionierst, kannst du auch nicht den anderen Helfen. Wenn du also immer auf Essen verzichtest und es z.B. lieber an andere abgibst, wirst du irgendwann nicht mehr in der Lage sein, Essen für diese Menschen zu besorgen.

Verstehe mich bitte nicht falsch: Krisen sind eine Zeit der Gemeinschaft und des Teilens. Eine selbstlose Aufopferung für die anderen ist aber gleichermaßen gefährlich und verantwortungslos.

Dies gilt vor allem dann, wenn du der einzige bist, der in dem Thema eingearbeitet ist. Somit würdest du deiner Umgebung und deinem Umfeld die Lebensgrundlage unter den Füßen wegreißen.

 

Fehler #9: „Finde so schnell wie möglich Essen!“

Ohne Nahrung überleben

Wie auch in allen anderen Bereichen, gibt es auch in der Prepper Gemeinschaft viele Konventionen und Glaubenssätze, die teilweise berechtigt und hilfreich teilweise aber auch komplett unnütz sind. Einer von der letzten Kategorie ist folgender:

„Bist du auf die alleine gestellt, finde so schnell wie möglich Nahrung!“

Ich möchte dich bitten, dir bei dem Überleben in der Wildnis die 3-er Regel immer im Gedächtnis zu behalten:

Du überlebst:

  • 3 Minuten ohne Luft
  • 3 Stunden ohne Unterkunft
  • 3 Tage ohne Wasser
  • 3 Wochen ohne Essen

Auch wenn diese Regel nicht zu 100% genau ist, hilft sie dir, die Hierarchie zu behalten. Wie du siehst, steht Essen an letzter Stelle. Den obigen Satz solltest du also so schnell wie möglich vergessen.

Dein Körper kann extrem lange auf Essen verzichten und die anderen Bedürfnisse müssen so schnell wie möglich gedeckt werden. Auch hier gilt wieder: probieren geht über studieren. Ein Survival Wochenende zur Übung wird dir zeigen, dass das Essen nicht die erste Wahl sein sollte.

 

Fehler #10: Baue dir eine Festung auf

Ohne Vorwissen in der Natur überleben

Viele Menschen verbinden Prepping damit, sich einen riesigen Unterschlupf aufzubauen mit Waffen, Fallen, Lagern und sogar eigenen Feldern. Die Überlegung ist schön, bringt aber wahre Nachteile mit sich:

  • Du bist immobil
  • Du verlierst den Überlick
  • Du erregst Aufsehen
  • Du brauchst mehrere Menschen, um alles am Laufen zu halten
  • Du schaffst dir unnötig viel Arbeit
  • Du legst alle deine Eier in einen Korb

Lass uns über den letzten Punkt etwas genau sprechen. Was wenn ein Sturm deine „Festung“ zerstört. Deine gesamte Vorbereitung ist von Heute auf Morgen weg.

Was dir keiner nehmen kann, ist dein Wissen (Du merkst, die Fehler arbeiten alle zusammen). Ein wahrer Krisen-Held hat das Prepping durchschaut: Es ist vergleichbar mit einem Leben eines Normaden: man reißt umher, nimmt was man bekommt und kann aufgrund seiner Fähigkeiten und seines Wissens alle natürlichen Ressourcen perfekt einsetzen.

So wichtig ein Unterschlupf auch ist, er kann nicht deine langfristige Lösung sein.

Wenn du weißt, wie man richtig einen Unterschlupf baut, wirst du keine Probleme in der Wildnis haben. Der Fakt, dass du dadurch die Nachteile von oben ausmerzt und trotzdem sehr gut leben kannst, wird dich zum wahren Überlebensexperten machen.

 

Fehler #11: In Panik geraten

Erfolgreich in einer Krise

Dieser Fehler ist schwerer vermieden, als man denkt. Vor allem, wenn man sich in einer schwereren Krise wiederfindet.

Angst und Panik sind eigentlich Gefühle, die uns schützen sollten. Dennoch sind in einer Krise die einzigen Dinge, die uns schützen und weiterbringen Rationalität und Ruhe.

Es bringt nichts unnötig Ressourcen zu verbrauchen. Du musst langfristig und genau planen und nichts überstürzen. Wer diesen Fehler vermeiden kann, wird sich wesentlich leichter dabei tun, Fehler  1-10 zu vermindern oder sogar komplett abzustellen.

 

Es gibt noch unzählige weitere Fehler, die man vermeiden kann. Diese Fehler solltest du dir allerdings zuerst ansehen, da sie bereits über einen Großteil deines Erfolges entscheiden werden.

 

Was denkst du über diese Fehler? Welches sind deiner Meinung nach die Top drei Sünden, die ein Prepper niemals begehen solltest? Teile deine Meinung mit unserer Community hier unten in den Kommentaren. 

 

Samen richtig verstauen

saatgut lagern

Wenn du ein wahrer Prepper bist und auch auf lange Zeit sichergehen willst, dass du versorgt bist, musst du dir Gedanken um eine Nahrungsversorgung machen.

Das bedeutet, du musst grundlegendes Wissen im Bereich Ernte, Anbau und Samen haben, um deinen eigenen Garten und deine eigene Nahrungsversorgung aufzubauen.

Mache dir zuerst Gedanken über die Samen, denn diese sind die Grundlage deines Gartens. Welche Samen willst du in welcher Menge anbauen und in welchem Umfang lagern. Beachte dabei, dass viele Samen sehr schnell austrocknen können und du diese gesondert lagern solltest.

Du erkennst diese Art von Samen anhand der Natur. Samen, die schnell vertrocknen, sind Samen, die schnell zu Boden fallen, da sie hier den schnellsten Kontakt zum Wasser haben und somit eine Chance besteht, dass sie sich erfolgreich entwickeln.

 

Samen richtig verstauen und lagern

saatgut vakuumieren

Manche Samen sind über mehrere Jahre haltbar, manche halten sogar ein Leben lang, wenn man die perfekten Bedingungen schafft. Was aber sind dieses Bedingungen?

Ein großes Thema ist die Luftfeuchtigkeit. Samen lagern am effektivsten bei einer Luftfeuchtigkeit um 30%. Es kann auch ein bisschen mehr oder weniger sein, man sollte allerdings nicht unter 20% fallen, da man so sehr schnell Gefahr läuft, dass die Samen sehr schnell austrocknen.

 

Luftfeuchtigkeit kontrollieren

haltbarkeit blumensamen

Natürlich hast du nicht die Möglichkeit, wie sie in modernen Laboren herrschen, die Umgebungen erzeugen, in denen Samen unendlich lange haltbar sind. Das heißt aber nicht, dass du deine Samen nicht gut lagern kannst und somit ihre Lebensdauer erheblich verbessern kannst.

Zuerst solltest du dafür sorgen, dass alles luftdicht ist. Dafür eignen sich Glasboxen oder Zip-Beutel. Zu viel Luftaustausch wird zu Schwankungen der Luftfeuchtigkeit führen, was wieder rum dafür sorgt, dass die Samen schneller austrocknen.

Du kannst auch darüber nachdenken, Trocknungsmittel hinzu zu geben, mit denen du auf Nummer sicher gehst und klarstellst, dass jegliches abgestoßenes Wasser direkt verschwindet.

 

Licht beachten

haltbarkeit saatgut gemüse

Wie viel Licht deine Samen bekommen, ist zwar eher zweitrangig, sollte aber dennoch von dir beachtet werden, um das perfekte Ergebnis zu liefern. Eine gute Lagerung setzt sich zusammen aus der Temperatur, dem Lichteinfall und der Luftfeuchtigkeit. Willst du deine Samen nur 1-2 Jahre lagern, solltest du sie bei Zimmertemperatur lagern. Bei allem, was darüber hinaus geht, eignet es sich, die Samen zu frieren.

Achte außerdem darauf, dass die Samen kühl und trocken gelagert werden. Am besten an einem dunklen Ort, um den Samen nicht den Eindruck von Sonne und Pflanzenwachstum zu geben.

Wie gesagt dieser Punkt ist nicht der Wichtigste. Bei Samen geht es um Beständigkeit. Es ist also viel wichtiger, den Samen immer ähnliche Bedingungen zu geben, als diese immer zu ändern, um sie für die aktuelle Situation anzupassen.

Wer gutes Saatgut hat, muss auch gut Gärtnern können und sämtliche weitere Fähigkeiten der Wildnis beherrschen. Aus diesem Grund haben wir die Survival Bibel entwickelt, ein Ratgeber, der dir mit Bildern und Anleitungen alle Fähigkeiten beibringt, die ein echter Überlebensexperte kennen muss.

 

Wie lange kann man die Samen jetzt lagern?

wie lange sind samen keimfähig

Wie lange du deine Samen genau lagern kannst, hängt von deiner Art zu Lagern und vom Hersteller ab. Wenn du die oben genannten 3 Bedingungen beherzigst, wirst du schon mal eine wesentlich längere Haltbarkeit erzielen können.

Am besten bist du hier mit der Information des Herstellers bedient. Schaue auf den Verpackungen nach oder frage direkt nach. Falls du die Samen aus der Natur hast, findest du im Internet entsprechende Listen dazu.

 

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Die größten Probleme bei der Lagerung

saatgut einfrieren

Da es immer noch viel zu viele Beispiele gibt, bei denen die Samen während der Lagerung unbrauchbar werden, wollen wir uns noch die größten Fehler ansehen, die in Bezug auf die Lagerung auftreten können.

  • Schimmel: ein riesiges Problem bei der Lagerung ist Schimmel, hervorgerufen durch zu feuchte Samen. Du darfst deine Samen auf keinen Fall lagern, bevor der Trocknungsprozess vollkommen abgeschlossen ist. Hier ein kleiner Tipp: lege deine Samen vor der Lagerung in einen einzelnen Beutel. Wenn Dunst an den Seiten kondensiert, ist das ein Zeichen dafür, dass die Trocknung noch nicht angeschlossen ist.
  • Insekten: viele Samen werden auch durch Insekten aller Art zerstört. Das ist schade, da man Insekten sehr leicht abhalten kann. Achte zuerst einmal darauf, deine Behälter wirklich unerreichbar für Insekten zu machen. Dann kannst du zu deiner Lagerung Kieselgur hinzugeben. Diese hat keinen negativen Einfluss auf die Lagerung der Samen, hält aber einen Großteil der Insekten ab. Wir raten grundsätzlich von Insektiziden ab, da diese meist Giftstoffe enthalten, die später in deinen Pflanzen sind.
  • Nagetiere: gelagerte Samen sind für Mäuse und andere Nagetiere ein gefundenes Fressen. Auch hier ist die richtige Lagerung wichtig. Du kannst deine Beutel in einer eigenen kleinen Metalltonne unterbringen. So kannst du außerdem sichergehen, dass du die Wetterbedingungen immer so konstant wie möglich hältst.

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Achtung: Hinweis für Stadtmenschen

saatgut keimfähigkeit tabelle

Wenn du denkst, dieses Thema ist für dich uninteressant, da du nur einen kleinen Balkon oder Hinterhof hast, denke noch einmal darüber nach.

Gärtnern ist eine Fähigkeit und wird nicht durch Instrumente oder die Umgebung gesteuert. Du kannst dir also auch mit wenig Ressourcen die Fähigkeiten beibringen, die du können musst, um später, wenn es wirklich darauf ankommt, einen erfolgreichen Garten aufzubauen. Nutze also jede Gelegenheit, um deine Fähigkeiten zu verbessern. Wenn du dann noch gut vorbereitet bist, wirst du in einem echten Krisenszenario keine Schwierigkeiten mehr haben.

 

Das waren unsere Tipps zum Thema Samen und Lagerung von Samen. Was denkst du dazu? Wie würdest du deine Samen möglichst sicher lagern und warum? Hinterlasse uns ein Kommentar mit deinen Ideen!

Haltbar für Fortgeschrittene: 15 Lebensmittel zum Einfrieren

lebensmittel einfrieren

Winter und kalte Jahreszeiten sind für Überlebenskünstler eine ungünstige Zeit. Da wir uns den Zeitraum aber nicht aussuchen können, sollten wir lernen, mit jeder Jahreszeit das beste anzufangen.

Der Winter und Eis eignen sich beispielsweise hervorragend, um Essen einzufrieren. So kannst du sichergehen, dass deine Vorräte niemals verderben, bis du sie aufbrauchst. Damit du weißt, welche Lebensmittel du durch das Einfrieren haltbar machen kannst, haben wir hier für dich eine Liste zusammengestellt.

 

15 Lebensmittel zu Einfrieren

Ein paar dieser Lebensmittel sind eher für den häuslichen gebrauch gedacht und in einem nackten Überlebensszenario erst einmal ungewöhnlich. Allerdings können sich bei sehr langen Krisensituationen auch neue Subkulturen bilden. In diesen Fällen wir dir solches Wissen enorm weiterhelfen.

 

1. Suppen

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Suppen können hervorragend eingefroren werden. Alles, was du brauchst, ist ein Behälter oder eine Tüte. Achte aber darauf, dass du ein bisschen Platz für die Ausdehnung lässt.

Bei der Wiederverwendung solltest du die Suppen so schonend und langsam wie möglich auftauen lassen.

 

2. Auflauf

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Je nach Beschaffenheit und Zutaten kannst du Aufläufe ebenfalls sehr gut mit der Kälte vor dem Verderben bewahren. Ist Milch oder Sahne enthalten gilt auch hier wieder, das ganze schonend und ruhig zu erwärmen.

 

3. Kartoffelbrei

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Vielleicht auf den ersten Blick nicht besonders lecker aber unglaublich praktisch ist gefrorener Kartoffelbrei. Stell dir einmal vor, du erntest aus deinem Garten, den du lange gepflegt hast, viele Kartoffeln und musst die Hälfte wegschmeißen, weil sie verdorben ist.

Dann solltest du lieber Kartoffelbrei anfertigen und diesen einfrieren. So kannst du bei Bedarf auf die gute und stärkehaltige Kohlenhydratquelle zurückgreifen.

 

4. Tomatenmark

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Tomatenmark wird sehr oft nur in kleinen Dosierungen in Rezepten verwendet und wird deshalb in den meisten Haushalten schnell schlecht.

In kleinen Dosen abgepackt kannst du Tomatenmark aber sehr gut einfrieren und dann je nach Bedarf wieder eine kleine Dose entnehmen.

Lebensmittel einfrieren und haltbar machen ist eine Sache. Aber du musst sie in der Wildnis natürlich auch finden. Daher haben wir in der Survival Bibel einen ganzen Bereich dem Finden von Nahrungsmittel in der Natur gewidmet. Alles ist bebildert, damit du immer die richtigen Nahrungsmittel findest.

 

5. Salzgebäck

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Eine Krisensituation ist nicht dafür bekannt, Snacks und Süßigkeiten zur Verfügung zu stellen. Wenn du aber doch einmal das Glück hast und solche Schätze in einer Krisensituation dein eigen nennen kannst, dann würdest du sicher nicht wollen, dass du diese nicht essen kannst, weil sie verdorben sind.

Mit ein bisschen Eis und niedrigen Temperaturen kannst du dir diese Snacks so lange aufbewahren, wie du möchtest.

 

6. Milch

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Hast du dich schon einmal gefragt, warum Milchtüten diese Ausprägungen an den Kanten haben? Es ist, damit sie sich ausdehnen kann, wenn sie friert.

Gerade Milch kann in einer Krisensituation als gute Nahrungsmittel dienen und sollte daher wertvoll behandelt werden. Vor dem Trinken sollte die Milch schonend aufgetaut werden und gut durchgeschüttelt werden.

 

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7. Eier

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Klingt verrückt, funktioniert aber. Wenn du es in der Wildnis schaffst, deine eigene kleine Landwirtschaft auf die Beine zu stellen und vielleicht sogar Hühner besitzt, kannst du die Eier dieser ebenfalls einfrieren.

Einfach die Eier knacken und den Inhalt mehrerer Eier in einen Plastikbeutel legen. Aufgetaut werden die Eier im Kühlschrank oder schrittweise bei wärmer werdenden Temperaturen. Danach kannst du sie ganz normal benutzen.

 

8. Käse

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Auch Käse kann problemlos eingefroren werden. Es gibt nur ein paar Kniffe, die du kennen musst, wenn du Käse richtig einfrieren willst.

Zuerst einmal muss der Käse komplett auftauen, bevor du ihn wieder in den Kühlschrank tust. Nur so verhinderst du die Klumpen, die sich ansonsten bilden würden.

Wenn du den Käse in kleinen Stücken einfrierst, dann musst du beachten, dass du ein bisschen Mehl in den Behälter gibst, um die oben erwähnten Klumpen zu vermeiden.

 

9. Früchte

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Früchte enthalten viel Wasser und Wasser lässt sich prima einfrieren. Leider werden Früchte und Obst auch sehr schnell schlecht.

Damit du diese wichtige Vitaminquelle in einem Krisenszenario auf jeden Fall beibehalten kannst, solltest du die Früchte, die du nicht brauchst, einfrieren.

Dazu solltest du die Früchte in Scheiben schneiden, da sie so schneller und gleichmäßiger gefrieren.

 

10. Pasta / Nudeln

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Wir wollen in einem Überlebensszenario so effektiv wie möglich handeln. Daher sollten wir, wenn wir Nudeln kochen immer so viele kochen, wie möglich, um den Wasserverbrauch so klein wie möglich zu halten.

Wenn du also zu viele Nudeln über hast, kannst du sie ganz bequem einfrieren und später wieder aufwärmen. Das wird es dir ermöglichen, langfristig Wasser und Zeit beim Kochen zu sparen.

 

11. Säfte

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Eine weitere Art, deine Früchte und dein Obst zu verwerten, ist sie zu pressen. Damit auch diese Säfte nicht schlecht werden, kannst du sie problemlos einfrieren.

Wie gesagt, eine Krisensituation ist nicht die Zeit, um sich viele Dinge zu gönnen. Die Erinnerung an das „gute alte Leben“ kann einem aber dramatisch dabei helfen, den Willen und die Entschlossenheit bei zu behalten. Dabei kann ein Fruchteis, wie man es aus dem Laden kennt und so ganz einfach nachstellen kann, extrem helfen.

 

12. Kräuter

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Auch Kräuter verlieren auf Dauer einen Teil ihres Geschmacks und ihrer Wirkung. Daher empfiehlt es sich, die Kräuter zu nehmen, die man benötigt und den Rest einzufrieren.

Hierbei empfiehlt es sich mit Bündeln oder Gläsern zu arbeiten, um die Übersichtlichkeit zu behalten. Denn nach 6 Monaten im Gefrierfach wirst du dich vielleicht nichtmehr erinnern, welche Kräuter du wohin gelegt hast.

 

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13. Reis

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Wenn du überschüssigen Reis nach dem Kochen auf einem Backpapier ausbreitest und abkühlen lässt, kannst du ihn ohne Probleme einfrieren. Einfach den Reis in Plastikbeutel geben, wenn er einmal gefroren ist und wenn Bedarf besteht, die einzelnen Beutel wieder auftauen.

 

14. Pesto

gekochtes einfrieren

Pesto enthält viele Öle, die in einer Krisensituation sehr nahrhaft und kalorienreich sein können. Du kannst dein liebstes Pesto in kleine Eiswürfel einfrieren.

Bei Bedarf lässt du es dann einfach in deiner bereits warmen Mahlzeit langsam auftauen.

 

15. Backwaren

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Wann immer in deinem Camp die Kapazität und die Motivation zum Backen vorhanden ist, solltest du das ausnutzen. Das Backen ist ein sehr komplexer Prozess, wenn man ansonsten keine Hilfsmittel hat.

Daher empfiehlt es sich, immer mehr zu machen und die übrigen Backwaren einzufrieren und dann nach Gebrauch zu verwenden.

 

Bonus: die besten 5 gefriergetrockneten Nahrungsmittel

fruechte gefriertrocknen

Lebensmittel zu gefriertrocknen ist ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit, um Lebensmittel langfristig haltbar zu machen. Wenn du also die Möglichkeit hast, Lebensmittel gefrier zu trocknen, solltest du diese nutzen. Gerade in der Vorbereitung kann dieser Schritt dir später wertvolle Zeit bescheren, die du für andere Dinge nutzen kannst. Hier unter findest du 5 Lebensmittel, die sich sehr gut zum gefriertrocknen eignen.

 

Früchte

gefriertrockner selber bauen

Früchte enthalten sehr viel Wasser und eignen sich daher perfekt, um sie gefrier zu trocknen. Noch dazu werden sie generell schnell schlecht und du solltest diesen Schritt auf jeden Fall in Erwägung ziehen.

Früchte enthalten wertvolle Vitamine und Nährstoffe, die dir helfen werden, dich in einer Krisensituation vital und fit zu halten. Du musst alles nutzen, um deinen Energiehaushalt gut zu balancieren, damit du so effizient wie möglich leben kannst. Früchte bieten dir mit dem Fruchtzucker und den Inhaltsstoffen eine perfekte Grundlage um genau das zu erreichen.

 

Fleisch

früchte zuhause gefriertrocknen

Fleisch ist ebenfalls ein gutes Nahrungsmittel, um es gefrier zu trockne. Es ist reich an Proteinen und Vitaminen, die du über pflanzliche Nahrung und ohne Nahrungsergänzungsmittel nicht aufnehmen könntest.

Ein grundlegender Vorrat an gefriergetrocknetem Fleisch wird dir helfen, zumindest die ersten Wochen problemlos zu überstehen und dich in einer Phase, in der du dich nicht auf Supermärkte oder externe Anbieter verlassen kannst, gut zu versorgen.

 

Gemüse

gefriertrocknen selbst gemacht

Genauso wie Früchte eignet sich natürlich auch Gemüse sehr gut, um eingefroren zu werden. Das Gefriertrocknen erhält sogar die meisten Nährstoffe, was die Methode noch wertvoller macht.

Mit Gemüse kannst du eine ganze Menge Antioxidantien und Mineralstoffe abdecken, die du weder in Früchten, noch in Fleisch finden kannst. Generell gilt, dass du dich in Krisensituationen – sofern es dir möglich ist – so ausgewogen wie möglich ernähren solltest, da du deinem Körper nur so die notwendige Energie bereitstellen kannst.

 

Rührei

private gefriertrocknen

Eier enthalten Fette, Proteine und Nährstoffe, die der Körper perfekt verwerten kann. Und wenn du es schaffst, dir in der Wildnis eigene Hühner zu halten, kannst du es schaffen, immer auf diese wertvolle Quelle zurückzugreifen.

Was viele nicht wissen, ist, dass man Eier auch gefriertrocknen kann. So schaffst du es, diese wertvollen Nährstoffen zu erhalten und sie dann zu benutzen, wenn du sie brauchst. Am besten lassen sich Eier gefriertrocknen, wenn du sie vorher brätst.

 

Grünkohl und Spinat

gefriertrockner haushalt

Was du brauchen wirst, wenn du erfolgreich in der Wildnis leben willst, ist Vitamin C. Und was viele nicht wissen, ist, dass Zitronen und Orangen gar nicht die beste Quelle für Vitamin C sind. Es sind nämlich Spinat und vor allem Grünkohl.

Auch diese kannst du gefriertrocknen. Hier geht es wieder um die optimale Erhaltung der Nährstoffe. Für den langfristige Zweck empfehlen wir aber, in dem eigenen Garten das ganze selber anzubauen. Generell geht es hier mehr um die Vorbereitung. Lebensmittel zu frieren oder zu gefriertrocknen wird im Leben in der Wildnis oder in dem eigenen Unterschlupf ohne die geeigneten Hausmittel schwer umsetzbar sein. Für die Vorbereitung sind diese Tipps allerdings gold wert.

 

Es gibt sehr viele Methoden, um das Essen aufzubewahren. Das Einfrieren ist eine der effektivsten und einfachsten Methoden und sollte von jedem genutzt werden, wenn die Möglichkeit besteht, bzw. die Umweltzustände dies zulassen. Mit dieser Liste hast du bereits wichtige Lebensmittel an der Hand, die du einfrieren kannst und somit fast unendlich lange haltbar machen kannst.

 

Was ist deine Meinung? Stell dir vor, du hättest nur Platz, um 3 Lebensmittel einzufrieren. Welche wären es? Teile deine Ideen mit unserer Krisen-Held Community in den Kommentaren!

Der richtige Unterschlupf bei eisiger Kälte

Überleben im Winter

Überleben im Winter

Unterschlüpfe, die in einer eisigen Region oder in einer kalten Jahreszeit gebaut werden, haben nur eine Aufgabe: die Insassen warm und sicher zu halten. Wenn du in einer kalten Jahreszeit oder einer kalten Region überleben willst, solltest du dir die folgenden Tipps und Tricks ansehen.

 

Der eisigen Kälte standhalten

Das Wetter kann dem Menschen extrem zusetzen, vor allem, wenn es sich um Kälte handelt. Zwar sind wir in Deutschland von sehr harten Wintern verschont. Wenn es aber hart auf hart kommt, kann auch hier der Winter zu einer Bedrohung in der Krise werden.

Dann ist es umso wichtiger, dass du weißt, wie man einen Schnee-Unterschlupf baut und welche Kniffe dabei besonders wichtig sind.

Ein gutes Management der Temperatur ist in der Wildnis eine sehr wichtige Fähigkeit. Es geht darum, Kalorien zu sparen und so effektiv wie möglich zu leben. Aus diesem Grund haben wir die Survival Bibel entworfen, damit jeder lernen kann, wie man autark in der Wildnis überlebt.

 

Finde die richtige Lage heraus

Bei Schnee draußen überleben

Das ist der wohl wichtigste Faktor, den du am Anfang berücksichtigen kannst. Es geht darum, einen Ort zu finden, welcher nicht all zu nah am Wasser gebaut ist. Du willst ja schließlich nicht überschwemmt werden.

Achte außerdem darauf, eine möglichst große und flache Fläche zu finden. So verhinderst du zum einen, schnell eingeschneit zu werden und hast gute Chancen, immerhin ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen.

Zu guter letzt solltest du deine Umgebung gut erkunden. Der Schnee kann vieles bedecken, was zu einer Gefahr werden könnte. Achte auf feste Böden und achte auch darauf, dass du keine Löcher oder Spalten im Boden hast.

 

Das richtige Material um der Kälte zu trotzen

Überleben bei Minusgraden

Es geht darum, deinen Unterschlupf so dicht wie möglich zu machen. Dazu solltest du als Basis festes Holz nehmen. Dann kannst du alle möglichen Materialien verwenden, die dir helfen, die Zwischenräume zwischen dem Holz abzudichten. Alte Blätter und Kord sind dafür perfekt.

Achte auch darauf, beim Bau deiner Hütte, alles so auszurichten, das du tagsüber genug Sonne abbekommst.

 

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Das Gestell

iglu bauen

Dein Unterschlupf sollte im besten Fall nicht all zu viel Angriffsfläche bieten und Luft so isoliert wie möglich behandeln. Am besten eignet sich hierfür die „Hütchen-Bauform“, bei der dein gesamter Unterschlupf aussieht, wie ein kleines Hütchen, welches flach über dem Boden liegt.

Dazu kannst du z.B. deine Äste und Stöcker gegeneinander aufrichten. Das ganze etwa in einem Winkel von 30-40°. Wenn du genug Äste zusammengelegt hast, kannst du alles mit einer langen Schnur oben an der Schnittstelle verbinden. Mit Blättern und anderen Materialien kannst du nun die Zwischenräume verdichten und so verhindern, dass du von noch mehr Schnee erreicht wirst.

 

Das Dach

Im Winter draußen überleben

Das Dach stellt in einer kalten Krisensituation noch eine gesonderte Herausforderung da: es soll nachkommenden Schnee abweisen und die Wärme in deinem Unterschlupf lassen.

Am besten eignen sich auch hierfür wieder: Blätter und Sträucher. Am besten eng und dicht nebeneinander geschichtet. Die Blätter werden so verhindern, dass Wärme aus deine Unterschlupf weichen kann.

Wenn zu viel Schnee auf das Dach kommt, solltest du ihn regelmäßig abnehmen. Nur so kannst du gewährleisten, dass das Dach nicht zu schwer wird und die unteren Schichten nicht anfange zu schmelzen und in deinen Unterschlupf zu tropfen.

 

Der FeuermythosBei Kälte überleben

Ein weit verbreiteter Mythos ist, bei solchen Wetterbedingungen einfach genug Feuer innerhalb des Unterschlupfes brennen zu lassen.

Die Antwort darauf ist ja und nein. Du solltest beachten, dass dein Dach im Idealfall sehr dicht ist, also auch Rauch nur schwer entweichen kann. Meistens ist der Hütchen-Unterschlupf auch sehr klein und das Feuer wäre sehr nah an deinen Holzwänden.

Wir empfehlen daher einen kleinen Vorbau, welche windgeschützt ist, nach oben aber genug Abzugsmöglichkeiten bietet.

Die Wärme strahlt somit auch in deinen Unterschlupf und du gehst kein Risiko beim Feuer machen ein.

 

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Quinzee Bauanleitung

iglu bauanleitung

Es liegt natürlich nahe, dass wir den Rohstoff nehmen, von dem wir in einem Schneeszenario am meisten haben – Schnee. Doch ein richtiges Quinzee oder auch Iglu genannt, will gelernt sein und es gibt noch einige Dinge, die schiefgehen können, doch…

warum hält ein Iglu eigentlich warm?

In einem Iglu herrschen Temperaturen von -5° bis 5° Celsius. Das ist zwar noch nicht warm, aber wenn man ex mit Außentemperaturen von -20° C. zu tun hat, ein echter Gewinn, da vor allem Wind und die Witterung keinen Einfluss mehr auf die Temperatur haben. Das schöne ist: auch wenn es innen drin Plusgerade hat, schmilzt das Iglus nur sehr langsam, da die Tauschicht aufgrund der niedrigen Außentemperatur immer direkt eingefroren wird. Kommen wir also zur Anleitung:

 

  1. Suche dir eine ebenerdige Schneefläche, die mindestens 150 cm. tief ist und ziehe einen Kreis mit einem Durchmesser von 2-3 Metern. Diese hüllst du danach aus. Den Schnee schüttest du hinter dir zu einem Hügel auf.
  2. Der Hügel sollte ca. 1 Stunde liegen, damit er sich verdichtet und die nötige Härte hat, damit wir weiterarbeiten können. Stecke noch ein paar ca. 30 cm. lange Stöcker in das Iglu, damit du beim Aushöhlen weißt, wann du die richtige Dicke erreicht hast.
  3. Jetzt kannst du anfangen, das ganze von deinem Loch aus auszuhöhlen. Achte hierbei wie gesagt darauf, dass die Wände gleich dick sind.
  4. Um die Temperatur innerhalb deines Iglus noch zu erhöhen kannst du zwei Tricks anwenden: erstens baust du einen verschachtelten Eingang, sodass man das Iglu nur betreten kann, indem man erst ein kleines Stück nach unten geht. Das ganze funktioniert, indem man einen kleinen Tunnel als Eingang baut. Ebenfalls solltest du innerhalb deines Iglus kleinen Schneebänke bauen, um auf erhöhten Positionen zu schlafen. Beide Tipps nutzen den Fakt aus, dass warme Luft aufsteigt. Das heißt, die kalte Luft entweicht durch deinen niedrigen Eingang und beim Schlafen hat man wesentlich mehr von der warmen Luft.

 

Ein Iglu ist keine langfristige Lösung. Aber wenn es unverhofft kommt und schnell gehen muss, dann sind Iglus sehr gut geeignet, um ein paar Nächte darin zu verbringen. Daher sollte jeder Überlebenskünstler wissen, wie man diesen Notunterschlupf baut.

 

Bei eisiger Kälte können wir maximal drei Stunden überleben, ohne einen guten Unterschlupf und eine gute Versorgung zu haben. Es ist also unumgänglich – auch in unseren Breitengraden – die Basics rund um das Thema „Überleben im Winter“ zu wissen.

 

Was sind deine Gedanken zum Thema Überleben im Winter? Wo siehst du mögliche Risiken und welche Lösungen kannst du dir dafür vorstellen? Teile dein Wissen mit unserer Krisen-Held Community hier unten in den Kommentaren!