So kannst du das Wetter vorhersagen

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Eine Krisensituation bringt nicht nur schlechte Umstände und weitere Schwierigkeiten mit sich, sondern auch ein großes Defizit an Informationen. Alles, was wir in einem normalen Leben über Medien und Co. aufnehmen und unterbewusst speichern, haben wir hier nicht.

Das heißt, wir müssen uns bestimmte Informationen selber beschaffen. Das Wetter zum Beispiel zählt zu den Dingen, die wir auf jeden Fall kennen sollten, zumindest für die nächsten Stunden.

Nur so können wir planen und das Überleben in der Wildnis ernst nehmen.

 

Wie du das Wetter vorhersagen kannst

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Doch wie genau geht das?

Indem wir uns anschauen, wie die Wolken sich verhalten. Die Wolken geben uns einen ziemlich genauen Einblick in die Wetterlage. Du kannst Wolken in 4 Kategorien einteilen:

  1. Hohe Wolken
  2. Mittlere Wolken
  3. Niedrige Wolken
  4. Vertikale Wolken

Doch wie genau hilft dir das jetzt bei der Wettervorhersage weiter?

 

Hohe Wolken (5000-12000 Meter Höhe)

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Diese Wolken siehst du in der Regel nur aus dem Flugzeug oder auf hohen Bergen.

Diese Wolken befinden sich in extremen Situationen und stehen unter weitaus anderen Temperaturen, als wir sie an der Erdoberfläche haben. Daher bestehen die hohen Wolken zum Großteil aus eisigen Partikeln und kleinen Eiskristallen.

 

Mittlere Wolken (2000-5000 Meter Höhe)

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Mittlere Wolken sind – je nach Bedingungen – gut von der Erde aus sichtbar.

Da hier die Temperaturschwankungen nicht zu stark sind, bestehen diese Wolken primär aus Wasser. Nur wenn es kalt genug ist und sich auf der Erde die entsprechende Jahreszeit einpendelt, tragen diese Wolken Eis- und Schneepartikel mit sich herum.

 

Niedrige Wolken (Alles unter 2000 Meter Höhe)

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Das sind die Wolken, die du jeden Tag siehst, wie sie an den Wolkenkratzern vorbeiziehen.

Diese Wolken enthalten in den allermeisten Fällen Wasser, es sei denn – ähnlich wie bei den mittleren Wolken – die Temperaturen werden zu kalt und das Wasser gefriert. Von unserer Luft bis zu den niedrigen Wolken sind die Temperaturunterschiede meistens nicht all zu groß.

 

Vertikale Wolken (1500-15000 Meter Höhe)

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Diese Wolken haben einen sehr tiefen Anfang, reichen aber in extrem hohe Höhen.

Auch wenn diese Art von Wolken weniger einfach greifbar ist, sollte sie dennoch gekannt werden, wenn man effektiv Wolken lesen will.

Das Wetter ist natürlich nichts, worauf du dich verlassen solltest. Gerade Dinge, wie Nahrungssuche und Wasser dürfen nicht vom Wetter abhängen. Daher haben wir die Survival Bibel verfasst. Hier erfährst du, wie du – unabhängig vom Wetter – Wasser findest und Nahrung besorgst. Alles mit vollständigen Bildern, sodass du es nur nachmachen musst.

 

Wie liest man Wolken richtig

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Kommen wir zum eigentlich hilfreichen Teil.

Es gibt grundsätzlich 8 verschiedene Arten von Wolken, die du kennen und erkennen solltest, wenn du richtig Wolken lesen möchtest. Wenn du aber mal etwas vergisst, kannst du folgende Faustregel anwenden: Je höher die Wolken stehen, desto besser wird das Wetter. Mit besser ist hier Sonne und blauer Himmel gemeint.

Kommen wir aber zu den detaillierteren 8 Typen von Wolken:

 

  1. Cirrocumulus Wolken sehen sehr leicht aus, fast wie ein löchriger Teppich aus Wolken. Man kann sie sehr leicht durchblicken. Sie sind ein Zeichen für gutes Wetter und verschwinden oftmals schnell, woraufhin sich blauer Himmel zeigt.
  2. Stratus Wolken sind sehr dichte und tief hängende Wolken. Das sind die Art von Wolken, die den Nebel produzieren und erscheinen lassen. In den allermeisten Fällen legen sich Stratus Wolken über Nacht ab, sorgen am Morgen für Nebel, verschwinden dann aber und es zeigt sich ein Tag mit gutem Wetter.http://survivalpen.krisen-held.de/sales-page
  3. Cumulonimbus Wolken stehen extrem hoch, sind sehr dicht und haben eine charakteristisch flache und glatte Oberfläche. Diese Art von Wolken bringt Hagel, starke Winde und Stürme.
  4. Nimbostratus Wolken sind flache deckenartige und eher graue Wolken. Sie sind noch dazu meistens sehr groß. Sie bringen – je nach Temperatur – meistens Schnee oder Regen. Allerdings sind sie nach wenigen Stunden meistens wieder verschwunden.
  5. Altocumulus Wolken sind ähnlich wie cirrocumulus Wolken sehr fein und haben viele Löcher. Sie hängen allerdings ein Stück tiefer und sind auch ein wenig dichter. Altocumulus Wolken haben meistens sehr wenig Auswirkung auf das Wetter bringen aber meistens Ruhe und Sonne. Sie tauchen meistens nach eine Sturm auf.
  6. Cumulus Wolken sind die kleinen weißen Wolken, die du wohl am häufigsten siehst. Sie hängen sehr tief und bringen – wenn sie kleine und vereinzelt sind – gutes Wetter. Große Cumulus Wolken können aber gerade in Kombination mit heißen Temperaturen starke Schauer bringen.
  7. Stratocumulus Wolken kommen in ähnlicher Höhe vor, wie die Cumulus Wolke. Sie sind aber weitaus größer und können schnell den gesamten Himmel bedecken. In den allermeisten Fällen verschwinden sie aber oder sorgen für kleine harmlose Schauer.
  8. Cirrus Wolken sind die höchsten der Wolken. Sie sehen eher aus wie feine Schleier. Von ihnen ist den allermeisten Fällen nur gutes Wetter zu erwarten.

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Das waren die wichtigsten Wolkentypen. Du wirst sehen, dass du sie mit ein bisschen Übung sehr schnell auseinanderhalten kannst und somit immer gut einschätzen kannst, wie sich das Wetter entwickeln wird. Das ist für deine Planung in der Wildnis essentiell und hilft dir enorm weiter.

 

Welche Methoden kennst du noch, um Stürme und Regen vorherzusagen? Teile deine Ideen und dein Wissen mit unserer Krisen-Held Community in den Kommentaren!

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