Welche 5 Überlebensfähigkeiten du von diesen Tieren lernen kannst

Das Thema rund um Survival umfasst sehr viele Themengebiete. Eines davon ist das autarke Überleben in der Wildnis. Doch was wenn du hiervon gar keine Ahnung hast oder dir nicht die Ressourcen zur Verfügung stehen, die du eigentlich benötigst?

Nun was hältst du davon, sich an den absoluten Meistern in diesem Gebiet zu orientieren?

Wer diese Meister sind? Die Tiere um uns herum. Sie leben seit Jahrtausenden in den Wäldern und in der Wildnis und vermehren sich dennoch prächtig. Wie sie das schaffen? Sie haben Mechanismen und Verhaltensweisen entwickelt, mit denen sie es geschafft haben, ihre Umgebung perfekt für ihr Überleben zu nutzen.

Und genau diese Mechanismen können uns als Überlebenskünstler helfen, besser in der Wildnis zurecht zu kommen, auch wenn wir mal nicht so gut vorbereitet sind, wie wir es gerne wären.

 

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Diese 5 Fähigkeiten kannst du von den Tieren lernen

1. Sie nutzen das Prinzip der Isolierung

Überleben in der Wildnis

Tiere in den verschiedensten Regionen müssen mit den verschiedensten Umständen zurechtkommen. Mal ist es unglaublich kalt, mal sehr warm. Was uns als Krisen-Helden in den meisten Fällen eher stört ist kaltes, eisiges und nasses Wetter. Nichts bremst uns in freier Wildbahn mehr aus.

Wölfe meistern dieses Problem perfekt: sie sind oft monatelang in kalten Gegenden unterwegs, ohne auch nur einmal Probleme mit dem Klima zu haben. Wie sie das machen? Sie lassen die Isolierung für sich arbeiten, indem sie immer ihr Fell, welches aus mehreren kleinen Schichten besteht, für sich arbeiten.

Natürlich kannst du dir kein solches Fell wachsen lassen. Aber es gibt auch kleinere Tiere, die die Isolierung für sich nutzen, obwohl sie wenig Fell haben. Diese nutzen als Schlafplätze meistens Hölen oder hohle Baumstämme. Beides kannst du auch tun.

Du kannst auch versuchen, dich mit mehreren Schichten einzukleiden, um den Effekt und die Wärmeerhaltung weiter zu erhöhen.

 

2. Sie reduzieren ihre Körperoberfläche

Überleben ohne Nahrung

Aber was ist z.B. mit der Antilope. Sie hat sehr dünnes Fell und ist teilweise in sehr kalten Regionen unterwegs, wenn es sich z.B. um eine Bergantilope handelt. Sie reduziert ihre freiliegende Körperfläche, wenn sie sich ausruht.

Das gleiche Verhalten sehen wir bei unseren Katzen und Hunden, wenn sie schlafen: sie rollen sich zusammen, was keinesfalls bedeutet, dass sie kuscheln – was viele Menschen glauben – sondern, dass sie aus ihrem Urinstinkt versuchen, so wenig Wärme wie möglich abzugeben.

Wenn du also schläfst, oder dich ausruhst, solltest du drauf achten, möglichst wenig freiliegende Haut zu haben und deine Körperoberfläche so weit es geht zu reduzieren. Du wirst so viel langsamer an Temperatur verlieren und länger warm bleiben.

 

3. Sie lagern Essen zum richtigen Zeitpunkt

Nahrungsvorräte anlegen

Diese Fähigkeit ist vor allem Nagetieren, wie Eichhörnchen zuzuschreiben. Sie wissen, worauf es ankommt, wenn man sich langfristig mit Nahrung versorgen will.

Denn diese wird bei einem längeren Survival Szenario unweigerlich zum Problem. Wenn du einige Tage nur mit wenig Essen ausgekommen bist, wirst du hungrig und entscheidest irrational. Wenn in solchen Situationen eine Gelegenheit auftaucht, bei der viel Essen rausspringen kann, werden die meisten Menschen übermütig und essen viel zu viel. Das kann z.B. passieren, wenn du nach langer Zeit, einen Obstbaum findest.

Viel cleverer ist es, wie die Eichhörnchen vorzugehen: sie essen gerade so viel, dass sie ausreichen gesättigt sind. Die Reste verstauen sie so, dass sie möglichst lange haltbar sind. Du musst also Wege finden, Lebensmittel möglichst lange haltbar zu machen.

Außerdem musst du es schaffen, der Versuchung zu widerstehen, zu viel auf einmal zu essen. Nur so kannst du sichergehen, auch in der Zukunft noch von deinen Vorräten leben zu können. Auch wenn du mal wieder eine Flaute hast, was das Essen betrifft.

 

4. Sie kontrollieren ihre Aktivität und damit ihre Temperatur

Überleben in kalten Regionen

Ein Weg, wie z.B. Schlangen es schaffen, in extrem heißen Umgebungen zu überleben ist das Anpassen ihrer Aktivität. Man sieht es nicht selten, dass Schlangen in der Wüste tagsüber fast eine Totenstarre verfallen.

Du musst es so sehen: je weniger Kalorien wir verbrennen, desto besser sind unsere Chancen, mit unserer Nahrung auszukommen. Es gilt also, den Körper so gut es geht auf einer beständigen Temperatur zu halten, damit er keine unnötige Energie verschwenden muss. Und das können wir sehr gut mit unseren Aktivitäten steuern.

Wenn du nur dich selber zu versorgen hast und keine Möglichkeit der Rationierung hast, macht es keinen Sinn, sich mit einem Fischernetz aktiv auf die Jagd zu begeben. Du verbrennst unnötige Kalorien, lässt deine Temperatur steigen und fängst vielleicht sogar mehr Fisch, als du brauchst.

Viel sinnvoller wäre in dem Fall eine einfach Angelrute, die du auswerfen kannst und die dann die Arbeit größtenteils für dich erledigt.

Das gleiche gilt natürlich auch für unsere Umgebung: ist es morgens und abends sehr kalt, versuche dich in der Nähe deines Unterschlupfes aufzuhalten und versuche immer ein Feuer brennen zu haben.

Wenn die Mittagssonne rauskommt, suche dir ein schattiges Plätzchen und verlege die anstrengendsten Arbeiten nicht unbedingt in diese Zeit des Tages.

 

5. Sie wandern nicht, sie reisen bewusst

So überlebst du in der Wildnis

Wenn du an Tiere, wie Rehe oder Hasen denkst, denkst du vielleicht, dass sie manchmal unbeirrt durch die Wälder laufen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Denn für einen Hasen kann jeder Schritt der letzte sein, wenn er sich z.B. auf einem freien Feld wiederfindet und von einem Raubvogel gesichtet wird. Auch das Reh überlegt jeden seiner Schritte genau.

Tiere reisen bewusst und mit einem Zweck. Das sollten wir uns in einer Survival Situation zu nutzen machen. Denn jeder Schritt kostet uns Kalorien und es macht keinen Sinn, diesen zu tun, wenn du es nicht musst.

Achte darauf, dich bewusst zu bewegen. Es gibt keinen Grund, in einer Krise Spaziergänge zu machen. Die eigene Sicherheit steht an erster Stelle. Du solltest also versuchen, dich so gut es geht in der Nähe deiner Unterkunft aufzuhalten und nicht mehr Bewegung aufzubringen, als für das, was du unbedingt machen musst.

 

Es gibt noch etliche andere Eigenschaften, die wir uns bei den Tieren abgucken können, wenn es darum geht, in der Wildnis zu überleben. Auch wenn es manchmal nicht danach aussieht: aber sie sind die Meister in dem, was wir als Survival Fans lernen wollen. Deshalb sollten wir uns an ihnen orientieren.

 

Was denkst du darüber? Welche Tiere oder deren Eigenschaften würden dir einfallen? Was denkst du könnte ein Mensch in der Wildnis davon brauchen? Teile deinen Ideen hier unten in den Kommentaren und trage deinen Teil zu der einzigartigen Krisen-Held Community bei. 

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